Hinweis zu Werbung, Angeboten und Bonusbedingungen

Der Vergleich, die zugehörigen Informationen und die Angebote der nachfolgend aufgeführten Anbieter mit deutscher Erlaubnis nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 erfolgen unter Beachtung der Grundsätze von Zurückhaltung, Irreführungsfreiheit und Transparenz. Für alle hier aufgeführten Angebote gelten die Bedingungen des jeweiligen Anbieters. In der Regel sind Angebote, Aktionen und Boni Neukunden vorbehalten. Alle Bonusangebote nennen den höchstmöglichen Betrag; der tatsächliche Bonus richtet sich nach der Höhe der Einzahlung. Die vollständigen Bedingungen entnehmen Sie bitte der Website des jeweiligen Anbieters. Der Zugang zu den Angeboten der Anbieter setzt ein Mindestalter von 18 Jahren voraus. Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe unter www.buwei.de.

Systemwetten Rechner: Kombinationen und Auszahlung berechnen

Eine Systemwette verteilt eure Tipps auf mehrere kleinere Kombinationen, statt alles auf einen einzigen Schein zu setzen. Das kostet mehr Einsatz, verzeiht dafür aber einen Fehltipp. Wie viel es kostet und was am Ende zurückkommt, ist reine Rechenarbeit. Der Rechner nimmt sie euch ab.

Systemwetten Rechner

Tragt die Quoten eurer Tipps ein, wählt die Systemgröße und den Einsatz je Kombination. Der Rechner zeigt euch die Zahl der Kombinationen, den Gesamteinsatz und die Auszahlung für jede mögliche Trefferzahl.

Die Spanne in der Auszahlungsspalte entsteht, weil es darauf ankommt, welche Tipps aufgehen. Drei Treffer mit den drei niedrigsten Quoten bringen weniger als drei Treffer mit den drei höchsten. Der Rechner zeigt beide Enden, damit ihr nicht mit dem freundlichsten Fall kalkuliert.

So rechnet der Systemrechner

Hinter dem Rechner steckt eine einzige Formel. Aus eurer Zahl an Tipps werden alle möglichen Gruppen einer festen Größe gebildet. Bei vier Tipps und einem System 3 aus 4 sind das vier Dreierkombinationen, weil ihr jeden Tipp einmal weglassen könnt.

Zahl der Kombinationen bei vier und fünf Tipps
Der Gesamteinsatz ist diese Zahl mal dem Einsatz je Kombination.

Jede dieser Kombinationen ist ein eigener kleiner Wettschein mit eigenem Einsatz. Der Gesamteinsatz ist also die Zahl der Kombinationen mal dem Einsatz je Kombination, nicht der Betrag, den ihr für eine einzelne Kombi im Kopf hattet. Das ist der Punkt, an dem sich die meisten verschätzen.

Ein Rechenbeispiel mit vier Tipps zu den Quoten 1,50, 1,80, 2,00 und 2,50 bei zwei Euro je Kombination: Es entstehen vier Dreierkombinationen, der Gesamteinsatz beträgt acht Euro. Gehen alle vier Tipps auf, zahlen alle vier Kombinationen aus und es kommen 57,30 Euro zurück. Geht ein Tipp daneben, bleibt genau eine Kombination übrig, und je nachdem welcher Tipp gefehlt hat, sind das zwischen 10,80 und 18,00 Euro.

Welche Systemgröße passt

Je kleiner die Kombinationsgröße im Verhältnis zur Zahl eurer Tipps, desto mehr Fehltipps verkraftet der Schein und desto teurer wird er. Ein System 2 aus 5 bildet zehn Zweierkombinationen und übersteht drei Fehltipps, kostet aber auch das Zehnfache des Einzeleinsatzes.

In der Praxis bewegen sich die meisten Scheine zwischen 2 aus 3 und 3 aus 5. Alles darüber wird schnell unübersichtlich, und der Absicherungseffekt wird von den vielen zusätzlichen Einsätzen aufgefressen. Eine Systemwette ist kein Weg zu sicheren Gewinnen, sondern eine andere Verteilung desselben Risikos.

Wie sich die Systemwette zu den anderen Formen verhält, steht in unserer Übersicht der Wettarten. Welche Anbieter Systemwetten mit deutscher Genehmigung anbieten, zeigt die Übersicht der legalen Wettanbieter.

Systemwette und Kombiwette: der Unterschied

Eine Kombiwette multipliziert die Quoten aller Tipps miteinander und zahlt nur dann aus, wenn jeder einzelne stimmt. Ein Fehltipp aus zehn – und der ganze Schein ist verloren. Genau das ist der Grund, warum Kombischeine so hohe Quoten erreichen: Die Wahrscheinlichkeit, dass zehn Dinge gleichzeitig eintreten, ist gering.

Eine Systemwette zerlegt dieselben Tipps stattdessen in alle möglichen Kombinationen einer bestimmten Größe. Bei einem 3-aus-5-System werden aus fünf Tipps zehn Dreierkombinationen gebildet, und jede davon ist ein eigener kleiner Schein. Liegt ihr bei vier von fünf Tipps richtig, sind vier dieser zehn Kombinationen Gewinner – der Schein ist also nicht wertlos, obwohl ein Tipp danebenlag. Bezahlt wird diese Sicherheit mit dem Einsatz: Zehn Kombinationen kosten zehnmal den Einsatz pro Kombination.

Ein Rechenbeispiel mit fünf Tipps

Nehmt fünf Tipps mit je Quote 2,00 und einen Einsatz von 1 € pro Kombination. Als Fünferkombi wäre das ein Einsatz von 1 € und eine Gesamtquote von 32,00 – 32 € Gewinn, aber nur wenn alle fünf stimmen.

Als 3-aus-5-System sind es zehn Kombinationen, also 10 € Gesamteinsatz. Stimmen alle fünf Tipps, gewinnen alle zehn Kombinationen zu je 8,00 (2,00 × 2,00 × 2,00) – macht 80 €. Stimmen vier, gewinnen vier Kombinationen, also 32 € bei 10 € Gesamteinsatz. Stimmen drei, ist es eine einzige Kombination: 8 € bei 10 € Gesamteinsatz, ein kleiner Verlust statt eines Totalverlusts. Das ist der ganze Handel, den eine Systemwette anbietet – niedrigere Spitze, flacherer Absturz.

Was die Wettsteuer mit einem System macht

Die deutsche Wettsteuer von 5,3 % auf den Einsatz (§§ 17, 18 Rennwett- und Lotteriegesetz) trifft bei einer Systemwette nicht den Schein, sondern die Summe aller Kombinationen. Bei zehn Kombinationen zu je 1 € ist die Bemessungsgrundlage 10 €, nicht 1 €.

Das verschiebt die Rechnung gegenüber einer Einzelwette spürbar, wenn der Anbieter die Steuer vom Einsatz abzieht. Wer Systeme spielt, sollte deshalb vor dem Absenden auf dem Wettschein prüfen, welcher Betrag tatsächlich pro Kombination in die Wette geht – der Rechner oben arbeitet mit dem Bruttoeinsatz, den ihr eingebt.

Wann sich ein System nicht lohnt

Systemwetten sind kein Weg, die Marge des Buchmachers zu umgehen. Jede einzelne Kombination trägt dieselbe Marge wie eine gewöhnliche Kombiwette; die Aufteilung ändert nur, wie sich Gewinn und Verlust verteilen, nicht den erwarteten Wert.

Drei Fälle, in denen ein System der falsche Griff ist: wenn ihr von allen Tipps überzeugt seid – dann ist die Kombi günstiger; wenn die Systemgröße so klein gewählt ist, dass die Zahl der Kombinationen explodiert und der Einsatz pro Kombination auf Centbeträge sinkt; und wenn ihr einen einzelnen schwachen Tipp nur deshalb mit aufnehmt, weil das System ihn ja abfedert. Ein schlechter Tipp bleibt in jeder Kombination ein schlechter Tipp, in der er vorkommt.

Fazit: ein Sicherheitsnetz, kein Gewinnsystem

Die Systemwette verteilt Risiko, sie verringert es nicht. Wer den Rechner ein paar Mal mit realistischen Quoten füttert, sieht das sofort: Bei niedrigen Quoten reicht die Mindesttrefferzahl oft nicht einmal für den Einsatz. Nehmt sie, wenn ihr mehreren Tipps traut und mit einem Ausrutscher rechnet, nicht als Absicherung gegen schlechte Tipps.

Häufig gestellte Fragen zum Systemrechner

Was uns zum Systemrechner am häufigsten geschrieben wird.

Was bedeutet 3 aus 4 genau?

Ihr gebt vier Tipps ab, und der Anbieter bildet daraus alle Dreierkombinationen. Das sind vier Stück. Drei richtige Tipps reichen, damit eine davon aufgeht.

Warum ist mein Einsatz höher als gedacht?

Weil der eingegebene Betrag pro Kombination gilt, nicht für den ganzen Schein. Bei zehn Kombinationen und zwei Euro liegt der Gesamteinsatz bei zwanzig Euro. Der Rechner weist den Gesamteinsatz deshalb getrennt aus.

Kann eine Systemwette trotz Treffern im Minus enden?

Ja, und das ist der häufigste Fall. In der letzten Spalte des Rechners seht ihr das Ergebnis nach Abzug des Gesamteinsatzes. Bei niedrigen Quoten reicht die Mindesttrefferzahl oft nicht, um den vollen Einsatz wieder hereinzuholen.